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Episoden aus dem Schulalltag Ehrenamt im Ganztagsbetrieb

Mittagspause in der Lichtenbergschule:Fröhlich kommen die Kinder aus den verschiedenen Schulgebäuden gesprungen. Dann geht es erstmal zur Anmeldung. Einige Viertklässler stellen mit den Aufsichtspersonen die Barrierefiguren auf, damit für die Sicherheit der jüngeren Schüler vor (Fahrrad)Rasern im Durchgang zwischen Mensa und Schulhof gesorgt ist.

Andere nutzen die Zeit, um sich vor dem Essen noch ein bisschen zu bewegen. Gegessen wird in zwei Schichten, jeweils eine halbe Stunde pro Gruppe. So bleibt genügend Zeit für allerlei Aktivitäten vor der ILZE (Individuelle Lernzeit).

Spielen, rennen, klettern oder gemütlich über den Schulhof schlendern. Alles ist erlaubt. Und wem nichts einfällt, der ist bei Yasemin Adiyaman, Sibel Arslan, Nimfa Bayot, Heike Beckert, Gisela Rothenberger, Ina Schumann oder Carmen Wirth, den Aufsichtspersonen der Lichtenbergschule, gut aufgehoben. Die haben immer eine Idee und machen auch gerne mit bei Fang- und Laufspielen oder bei geruhsamen Erzählrunden.

Außerdem kennen sie viele alte Kinderspiele, die heute kaum noch jemand kennt, und sie geben ihr Wissen gerne weiter. Diese Persönlichkeiten sind aus der Ganztagesschule gar nicht mehr wegzudenken. In den letzten Jahren sind die Frauen zu einem Spitzenteam zusammengewachsen. Sie kennen die Kinder genau, wissen um ihre Sorgen und Nöte, geben Tipps und Ratschläge, schlichten Streit und … und … und … und sind deshalb viel mehr als nur Aufsichtspersonal.

Nach der Mittagspause begleiten einige von ihnen die Kinder in die verschiedenen ILZE- Gruppen, wo sie ihnen bei den Hausaufgaben helfen, mit ihnen Lesen üben, aber auch mal englische Vokabeln oder das Einmaleins abfragen.Sie tun das ehrenamtlich, weil sie ihre Beschäftigung mit den Kindern als wertvoll und sinnstiftend erleben. Von der Schulgemeinschaft werden sie deshalb geschätzt und geliebt. gez. Schulleitung