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Pressemitteilungen der Gemeinde

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Um dieses Motto zu untermauern, machten sich die Kinderhäuser und Kindergärten in Oberstenfeld, Gronau und Prevorst auf einen neuen, bisher unbekannten Weg. Ziel war es, die Arbeit und den Alltag in den Kindertageseinrichtungen den Eltern, interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie neuen Bewerberinnen und Bewerbern bildhaft zu präsentieren.In der neu erschaffenen Mediathek in der Rubrik der Kindertageseinrichtungen auf der Homepage der Gemeinde Oberstenfeld können ab sofort Filmtrailer über die Gemeinde Oberstenfeld als Träger der Einrichtungen sowie über jedes Kinderhaus und jeder Kindergarten, den Hort und die Kernzeitbetreuung, die Tour de Kita mit Bürgermeister Markus Kleemann und das Qualitätsmanagement der Kindertageseinrichtungen angeschaut werden. So können erste Eindrücke und Einblicke von den Schwerpunkten der pädagogischen Arbeit mit den Kindern lebensnah und emotional ansprechend gewonnen werden. In den unterschiedlichen Trailern wird auch die Vielfalt an Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern im pädagogischen Bereich deutlich. Vom Auszubildenden bis zur Leitung, von der ungelernten Hilfskraft über die Erzieherinnen bis zum Bachelor of Arts „Frühkindliche Bildung“ haben alle an den Filmen mitgewirkt.Alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter haben sich mit der überaus engagierten und kreativen Unterstützung der Firma „terramagika“ dieser Herausforderung gestellt und ihre Vorbehalte und Ängste über Bord geworfen, um der Öffentlichkeit neue Einsichten in die Kindertageseinrichtungen zu gewähren. Erfreulicherweise zeigten sich auch die Eltern dem Projekt gegenüber sehr offen und ermöglichten eine Mitwirkung ihrer Kinder an den Filmaufnahmen. So konnten die Aufnahmen sehr alltagsgetreu aufgenommen werden. Dafür auch im Namen von Bürgermeister Markus Kleemann ein herzliches Dankeschön.

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Vergangenen Dienstag und Mittwoch stand wieder einmal die Tour de Kita an. Bürgermeister Markus Kleemann besuchte an den Vormittagen alle Kindertageseinrichtungen in Oberstenfeld, Gronau und Prevorst, um den Austausch mit den Kindern und den pädagogischen Fachkräften zu pflegen. Der Gemeindeverwaltung ist es ein wichtiges Anliegen, regelmäßig in den direkten Kontakt mit den Kindertagesein-richtungen und dem Hort Schatzinsel zu treten. Dabei geht es primär darum, ein offenes Ohr für die Fragen der Kinder und Anregungen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu haben. Bei der aktuellen Tour wurden unter anderem die Umstrukturierung und der Umbau von Räumlichkeiten sowie die Herausforderungen bei der Bewältigung des Fachkräftemangels besprochen. Außerdem überreichte Bürgermeister Markus Kleemann jedem Kind ein kleines Mitbringsel. Angesichts der derzeitigen Stiftssanierung handelte es sich um extra dafür beklebte BuntSTIFTe.Neben den Kinderhäusern und Kindergärten steht bei den Besuchen auch stets der Kinderhort Schatzinsel in der Lichtenbergschule auf dem Programm. Hier zeichnen sich zukünftig einige Veränderungen ab. Im nächsten Schuljahr wird die Hortbetreuung durch die Reduzierung der Ganztagesschule wieder mehr Raum in der Betreuung der Grundschulkinder einnehmen. Die schon erfolgte Umgestaltung der Räume hebt dabei den freizeitlichen Charakter dieser Betreuungsform hervor. Durch die Hortbetreuung, wie auch durch die Kernzeit und das Oberstenfelder Kinderferienprogramm, wird das schulische Angebot der Ganztagesschule durch freiwillige Leistungen der Gemeinde Oberstenfeld ergänzt und finanziert.

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Wasser kommt in Deutschland sauber und trinkbar aus dem Hahn. Dies scheint für viele Menschen selbstverständlich. Ebenso, dass es, wenn wir es in den Wasserkreislauf zurückgeben, sauber und unbelastet in unsere Flüsse, Seen und Meere eingeleitet wird, bevor es wieder als Trinkwasser aus unseren Hähnen entnommen werden kann. Doch damit das Wasser diesen Kreislauf durchlaufen kann, muss die entsprechende Infrastruktur errichtet, betrieben und erhalten werden. Der Bogen von den antiken Aquädukten im römischen Reich und den damals verbauten Bleirohren über die ersten Gussleitungen, die in Deutschland erstmals im Jahr 1412 in Augsburg eingesetzt wurden bis zu hochmodernen Ultrafiltrationsanlagen sowie umfangreiche Mess-, Steuer- und Klärtechnik verdeutlicht die Vielfalt der Anlagen, die zur Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung und -reinigung zum Einsatz kommen. Als Aufgabe der Daseinsvorsorge obliegt die öffentliche Wasserversorgung und Abwasserbeseitigung den Gemeinden. Dabei kann die Wasserversorgung entweder durch die jeweilige Gemeinde selbst betrieben werden oder durch ein privates Unternehmen. Die Gemeinde Oberstenfeld hat sich dazu entschieden, die Aufgabe der Wasserversorgung selbst und über ihren Eigenbetrieb Wasserversorgung zu erfüllen. Um die Aufgaben der Trinkwasserversorgung und der Abwasserentsorgung wahrnehmen zu können, erhebt die Gemeinde Oberstenfeld entsprechend Wasser- und Abwassergebühren. Dies sieht die Gemeindeordnung Baden-Württemberg so vor. Dabei werden die Gebühren nicht willkürlich festgesetzt, sondern nach den gesetzlichen Vorschriften des Kommunalabgabengesetzes kalkuliert. Dies sieht vor, dass bei Versorgungseinrichtungen, wie der Wasserversorgung, in jedem Fall die tatsächlich anfallenden Kosten durch die Gebühren gedeckt sein sollen. Die aktuelle Kalkulation der Gebühren ergab zum 1. Januar 2018 eine Erhöhung für die Wasserversorgung und die Niederschlags- bzw. Schmutzwasserbeseitigung. Dabei stiegen die Verbrauchsgebühren für die Wasserversorgung von 2,23 € auf 2,37 € je m³ und die Grundgebühr bei einem regulären Hauswasserzähler von 1,29 € je Zähler und Monat auf 3,90 € je Zähler und Monat. Die Gebühren der Niederschlagswasserbeseitigung stiegen von 0,21 € je m² versiegelter Fläche im Jahr 2018 auf 0,47 € je m², werden aber im Jahr 2019 auf 0,40 € je m² absinken. Die Schmutzwassergebühr stieg von 1,91 € / m³ für die Jahre 2018 und 2019 auf 2,40 € / m³. Bis dahin wurden die Gebühren für die Wasserversorgung seit dem 1. Januar 2010 und für die Abwasserbeseitigung seit dem 1. Januar 2012 nicht mehr erhöht. Dies bedeutet für den durchschnittlichen Haushalt in der Gemeinde Oberstenfeld (2,4 Personen, 72 cbm/Jahr sowie 200 m² versiegelter Flächen) folgende Änderungen bei den Frisch- und Schmutzwassergebühren:                                                      Gebühr alt                   Gebühr neu                      Differenz Wassergrundgebühr                  15,48 € (netto)             46,80 € (netto)                  31,32 € (netto) Wasserverbrauchsgebühr         160,56 € (netto)           170,64 € (netto)                10,08 € (netto) Schmutzwassergebühr              137,52 €                      165,60 €                            28,08 € Niederschlagswassergebühr     42,00 €                        94,00 €                              52,00 € Diese Gebührenerhöhungen lassen sich insbesondere auf die Kostensituation in der Wasserversorgung und der Abwasserbeseitigung zurückführen. So ist prognostiziert, dass die Kosten in der Abwasserbeseitigung von 867 TEUR im Jahr 2010 auf 1.168 TEUR im Jahr 2019 und damit um 35 % ansteigen werden, während die Aufwendungen der Wasserversorgung von 819 TEUR im Jahr 2010 auf 994 TEUR im Jahr 2019 und damit um 21 % ansteigen dürften.

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