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06.08.2010 Bericht über die Sitzung des Gemeinderats vom 29.07.2010


Bericht des Polizeiposten Großbottwar - Polizeiliche Kriminalstatistik und Verkehrsunfallzahlen Die Kriminalitätsrate liegt in Oberstenfeld weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des Landkreises Ludwigsburg und des Landes Baden-Württemberg. Dies ist das Ergebnis der Polizeilichen Kriminalstatistik, die der Leiter des Polizeireviers Marbach Peter Kolwe und der Leiter des Polizeipostens Großbottwar Andreas Mistele dem Gemeinderat vorstellten.

Sie gingen bei ihrem Bericht über die Sicherheits- und Verkehrslage 2009 in der Gemeinde Oberstenfeld zunächst auf den Zuständigkeitsbereich des Polizeipostens Großbottwar ein, der die Stadt Großbottwar mit Hof und Lembach, die Gemeinde Oberstenfeld mit Gronau und Prevorst und die Gemeinde Mundelsheim umfasst. Anschließend stellten sie die Kriminalitätslage 2009 dar, die in Oberstenfeld 167 Straftaten im Jahr 2009 umfasst. Schwerpunkte dieser Straftaten waren Diebstähle, Vermögens- und Fälschungsdelikte, Betrug und Straßenkriminalität. Dabei wurden 85 Tatverdächtige ermittelt, die sich aus 58 Erwachsene waren, 3 Kindern, 14 Jugendlichen und 10 Heranwachsenden zwischen 18 und 21 zusammensetzen. Im Bereich der Gewaltkriminalität, die mit 4 Fällen in die Statistik einging, lag die Aufklärungsquote bei 100 %. Im Bereich der Straßenkriminalität die Körperverletzungen, Diebstahlsdelikte und Sachbeschädigungen im öffentlichen Raum umfasst, liegt die Aufklärungsquote bei 34,4 %.

Zur Verkehrslage berichteten die Polizisten, dass im Jahr 2009 44 Verkehrsunfälle der Polizei gemeldet wurden, wobei 16 Unfälle zu einem Personenschaden führten. Einen Unfallschwerpunkt konnten die Polizisten in Oberstenfeld auf Grund der Unfälle des letzten Jahres nicht feststellen.


Prüfung der Bauausgaben der Jahre 2005 – 2008
- Abschluss der Prüfung

Die im Prüfungsbericht vom 14.12.2009 festgestellten Anstände aus der Prüfung der Bauausgaben der Jahre 2005 – 2008 sind als erledigt anzusehen, laut Mitteilung des Landratsamt Ludwigsburg. Der Gemeinderat nahm dies zur Kenntnis.

Anfragen, Anregungen, Verschiedenes

Schülerbeförderung zum Friedrich-Schiller-Gymnasium Marbach

Das Landratsamt Ludwigsburg lehnt die von der Gemeindeverwaltung und von vielen Eltern angeregten Verbesserungen der Busverbindung zum FSG Marbach ab. Bürgermeister Reinhard Rosner berichtete, dass von Seiten des Landratsamts auf die Möglichkeit verwiesen wurde, dass die Kinder morgens vom Rathaus Oberstenfeld mit der Linie 460 zum Bahnhof Marbach fahren und anschließend zum Gymnasium laufen können. Damit besteht laut Landratsamt Ludwigsburg eine ausreichende und zumutbare Fahrverbindung für die Schüler aus Oberstenfeld zum FSG. Auf der Grundlage der Schülerbeförderungssatzung des Landkreises wurde ein weiterer Anspruch auf Einrichtung zusätzlicher Fahrten bzw. deren Finanzierung durch den Landkreis wurde von diesem abgelehnt. Die angeregte Erweiterung der Schulbuslinie von der Haltestelle Flickenwiesen in Großbottwar direkt zum FSG in Marbach wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dass diese Schulbuslinie lediglich ein Verstärkerbus für nicht ausreichende Kapazitäten von Großbottwar nach Marbach darstellt. Für Oberstenfeld wird von Seiten des Landkreises kein Bedarf für einen solchen Verstärkerbus gesehen. Bürgermeister Rosner wies darauf hin, dass die Busanbindung für Kinder aus den Ortsteilen Gronau und Prevorst an das FSG in Marbach noch von Seiten des Landkreises geprüft werde. Er sagte zu, dass die Verwaltung an diesem Thema der Busverbindung zum FSG Marbach dran bleiben und über die ausstehende Prüfung für die Ortsteile Gronau und Prevorst berichten wird.


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